Und das immerhin seit jetzt 75 Jahren

Unser Service :

Ihre Beratung

kompetent und engagiert

Ihre Versorgung

nach Ihren Bedürfnissen

 Ihre Gesundheitskarte

mit Arzneimittelcheck

Ihre Betreuung

Pflege nach Ihren Wünschen

 Ihre aktuelle Seite

zu Ihrem Vorteil

Gesundheitspolitik

zu Ihrer Information

Bargeldlose Bezahlung

bequem und einfach

Das Wort:  “Apotheke

zur Etymologie

Liebe Besucherin, lieber Besucher dieser Seiten,

Februarius – der "Reinigungsmonat" darf sich erst ab dem 16. Jhdt. mit diesem etwas gelehrteren Namen schmücken. Bis dahin wurde er schlicht "der Hornung" geheißen und jeder wußte seit Karl dem Großen, was es damit zu bewenden hat. Der alte deutsche Name "Hornung" beschrieb die "Hörnung" der Rothirsche – sie stießen in diesem Monat ihr Geweih ab und begannen ein neues zu setzen. Ursprünglich, d. h. vor Einführung des julianischen Kalenders, war es der letzte Monat eines jeden Jahres und als solcher wurde er auch im religiösen Sinne begangen. Denn zum "Jahresende" stand es den ihrem Gott ergeben lebenden Menschen gut an, sich durch Reinigungs- und Sühneopfer von der angehäuften Schuld reinzuwaschen. Erst mit Einführung des neuen Kalenders durch Caesar wurde der letzte zum zweiten Monat.

Es ist eigentlich immer wieder faszinierend zu sehen, wie eng die drei Offenbarungsreligionen zusammenhängen. Im Jüdischen Glauben gibt es 1-tägige Fastenzeiten jeweils zu Beginn des Lichterfestes Chanukka als Erinnerung an die Tempelbefreiung wie auch zu Beginn von Jom Kippur, dem Versöhnungsfest. Was im Islam der Ramadan ist, wird im christlichen Bereich als Fastenzeit begangen. Das 40-tägige Fasten

zwischen der Fastnacht, dem Fastenbeginn, und Ostern, was auch als das Osternfasten bezeichnet wird, hat sich als zusammenhängende lange Fastenzeit schon im 7. Jhdt. herausgebildet. Natürlich wird in allen diesen drei Religionen das Ende mit viel süßem Naschwerk gefeiert.

Das Fasten ist aber auch in anderen, uns ferner stehenden Kulturen bekannt. So ist es für die jungen Männer in bestimmten Indianerstämmen eine Vorbereitung für die Aufnahme in die Stammesordnung. Im Buddhismus war das Fasten ursprünglich nur als Mäßigung gedacht, in dem man durch Enthaltsamkeit gegenüber den irdischen Genüssen in direkten Kontakt mit dem Göttlichen kommen wollte. Es entwickelte sich mit der Zeit gerade dort dann die Fastenaskese als ein sehr strenges Ritual bis hin zur Selbstkasteiung.

Allen Bräuchen liegt zugrunde, daß wenigstens einmal im Jahr durch asketische Maßnahmen Körper und Seele gereinigt werden sollen. Der Wille des Menschen soll Macht über die persönlichen Schwächen bekommen. Das gelingt umso besser, je stärker damit gleichzeitig die meditative Versenkung geübt wird. So wird schließlich aus dem rein religiös motivierten Fastenereignis eine philosophische Gedankenausrichtung, mit der gerade heute den drohenden Gefahren durch Reizüberflutung am besten begegnet werden kann. Auch dem autogenen Training, mit dem über die seelische Entspannung eine Regeneration körperlicher Schwächezustände erreicht werden soll, liegt diese kontemplative Kraft der "meditativen Versenkung" zugrunde, wie sie von der Jogalehre zur Steigerung der seelischen Kraft bei gleichzeitiger Herabsetzung natürlicher Lebensfunktionen praktiziert wird.

Vielleicht ermöglicht diese Kraft der meditativen Versenkung auch Ihnen einen ersten Schritt, das zu bewegen, was Sie sich schon solange vorgenommen haben. Und wie so häufig liegt das Gelingen der eigenen Vorhaben darin, diesen ersten Schritt mit dem ganzen Willen vorzubereiten – Sie wissen doch: Jeder Erfolg wird im Kopf begonnen! Also, am 22. Februar 2012 auf in die Fastenzeit mit neuem Elan und dem Bewußtsein, daß nach nur 40 Tagen rechtzeitig zu Ostern schon wieder alles – und das wünsche ich Ihnen – mit Erfolg überstanden ist.

Herzlichst                                                     Ihre Brigitte Becker

Bilder aus Berlin

Adresse

so finden

Sie uns

und

so erreichen

Sie uns

 Gesundheitsreform  ?

Brandenburger Tor

Friedrich  II

Hedwigskirche

letzter Stand :  20. Januar 2012

© :  bu-isy 2000

[Site map] [Editorial] [Ihre Apotheke] [Ihre Gesundheitskarte] [Ihre Versorgung] [Ihre aktuelle Seite] [Baustelle]