Wir geben Rat

Ein Ausflug zu

den Ursprüngen :

Viele Begriffe in der Heilkunde stammen aus den Sprachen des klassischen Altertums, nämlich Griechisch oder Lateinisch.

ARS  MEDICINA

(aus dem Lateinischen: die “ärztliche Kunst”, “Heilkunde”) ist Grundlage für unseren Allgemeinbegriff

M e d i z i n.

Die Bezeichnung “Pharmakologie” ist ein aus 2 Begriffen zusammengesetztes Wort und stammt wie viele solcher Bezeich- nungen aus dem Griechischen :

Das 1. griechische Wort  “Pharmakon” steht für:

Heilkraut 

Heilmittel

Das 2. griechische Wort  “Logos” steht für:

Bedeutung 

Kunde, Lehre

Die “Pharmakologie” - also die Heilmittel kunde oder  auch Arzneimittellehre - setzt das Wissen um die Bedeutung der unterschiedlichen Stoffe für und deren Wirkung auf jegliches Lebewesen voraus; insbesondere ist damit die Kenntnis zur Verhütung von Krankheiten (vorbeugend) und deren Behandlung (nachsorgend, heilend)  verbunden.

Die  “Pharmakologie”   spielt daher für die gezielte Beratung des  Patienten eine herausragende  Rolle gerade auch im Hinblick auf die Wechselwirkung der verschiedenen Präparate und natürlich auch Speisen.  Verständlich wird so, warum die  “Pharmakologie”  als Lehr- und Lerngebiet gerade bei der universitären Ausbildung zur Apothekerin einen herausragenden Platz  einnimmt.

Heilkräuter wurden von alters her zunächst nur für die heilende später auch für die vorbeugende Behandlung von Krankheiten herangezogen. Aus dem reinen Beobachten, also der empirischen `Kenntnis´ über Erfolge einer Heilung durch den Einsatz von Heilkräutern (früher die ausschließliche Möglichkeit `medizinischer Hilfe´), folgte das `Nachdenken´ über deren Wirkungsmöglichkeiten. Dieses Nachdenken fußte natürlich auf diesen Beobachtungen und führte zu einer `wissenschaftlichen Medizin´, die sich schon im frühen klassischen Altertum herausbildete.

Einige Namen und

ihre Bedeutung :

Hippokrates - ein aus einer griechischen Arztfamilie stammender Arzt (etwa 450 - 375 vor Christus) - hat die der Ärzteschule in Kos, seinem Geburtsort, zugrundeliegende   Schriftensammlung (darin  z. B. “Über den Einfluß der Umwelt auf die Gesundheit”) selbst verfaßt. Nach ihm ist auch das Ärztegelöbnis - “Der Eid des Hippokrates -   benannt.

Auf Plinius d. Ä. (23 - 79 nach Christus) gehen viele Hausrezepte der `Volksarzneimittelbücher´ zurück. Auf Galenus, einem griechisch-römischen Arzt (129 - 179 nach Christus), basieren viele komplizierte Rezeptmischungen. Zusammen mit einer umfassenden Darstellung  der antiken  Heilkunde beeinflußte Galenus (daher auch die Bezeichnung Galenik - mit diesem Wort wird die Lehre von der Herstellung der Arzneimittel beschrieben) bis in die Neuzeit hinein das darauf aufbauende medizinische  Denken, das die Kenntnis über die Heilmittel als dem herausragenden  Einfluß mit einschloß.

Paracelsus, ein aus einem schwäbischen Adelsgeschlecht (von Hohenheim) stammender Arzt (1493 - 1541), kann als Begründer der modernen Medizin angesehen werden. Er beförderte das Wissen um die seelischen Krankenheiten, wie er ebenso den Arzt lehrte, die Erforschung der Natur und die Erfahrung am Krankenbett in sein Streben, Kranken durch Heilung zu helfen, einzubeziehen. Er ist ebenso als Begründer der pharmazeutischen Chemie anzusehen.

Der griechische Arzt Asklepios (im Lateinischen Sprachbereich auch “Äskulap” genannt) gilt in der griechischen Antike als  :

 Gott der Heilkunde.

Erste Krankenhäuser (z. T. auch verbunden mit Ärzteschulen) befanden sich in un- mittelbarer Nähe eines diesem Gott geweihten Tempels, dem `Asklepieion´ (z. B.  bei Epidauros / Griechenland).

Der    “Äskulap -  Stab”     (ein  von einer  Schlange umwundener Stock) sind die  äußerlichen Insignien  dieses  heilspendenden

Pharmakologen       und    Arztes.

Seine Tochter “Hygieia” (Griechisch: die Gesundheit) wurde mit Schlange und Arzneikelch dargestellt.

Die Hygiene ist wohl der erste Schritt zu einer nachhaltigen Genesung und wirksamen Erhaltung der Gesundheit. Somit zeigt sich aus diesem Verhältnis von Vater “Asklepios” und Tochter “Hygieia”, daß Gesundheit erst aus einer Symbiose von Arzt und Arzneimittelkunde entsteht und schon in der Antike als ein sich gegenseitig ergänzendes Paar untrennbar mit einander verbunden galten. Insofern ist auch der Kelch Symbol, da in der Antike Arznei nahezu ausschließlich als Trank verabreicht wurden.

Ihre Gesundheitskarte

Begriff :  Apotheke

zum Anfang der Seite

Die in beiden Insignien auftretende Schlange fußt auf deren Symbolkraft. Die sich stetig häutende Schlange gilt als Sinnbild ewiger Jugend.

Stichwort:     Der Eid des Hippokrates

letzter Stand :  29. Februar 2012

ergänzt :  11. Januar 2007

© :  bu-isy 2000

[Site map] [Editorial] [Ihre Apotheke] [Ihre Gesundheitskarte] [Ihre Versorgung] [Ihre aktuelle Seite] [Baustelle]