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Wir geben Rat |
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Das 2. griechische Wort “Logos” steht für: |
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Bedeutung |
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Kunde, Lehre |
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Die “Pharmakologie” - also die Heilmittel kunde oder auch Arzneimittellehre - setzt das Wissen um die Bedeutung der unterschiedlichen Stoffe für und deren Wirkung auf jegliches Lebewesen voraus; insbesondere ist damit die Kenntnis zur Verhütung von Krankheiten (vorbeugend) und deren Behandlung (nachsorgend, heilend) verbunden. |
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Die “Pharmakologie” spielt daher für die gezielte Beratung des Patienten eine herausragende Rolle gerade auch im Hinblick auf die Wechselwirkung der verschiedenen Präparate und natürlich auch Speisen. Verständlich wird so, warum die “Pharmakologie” als Lehr- und Lerngebiet gerade bei der universitären Ausbildung zur Apothekerin einen herausragenden Platz einnimmt. |
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Heilkräuter wurden von alters her zunächst nur für die heilende später auch für die vorbeugende Behandlung von Krankheiten herangezogen. Aus dem reinen Beobachten, also der empirischen `Kenntnis´ über Erfolge einer Heilung durch den Einsatz von Heilkräutern (früher die ausschließliche Möglichkeit `medizinischer Hilfe´), folgte das `Nachdenken´ über deren Wirkungsmöglichkeiten. Dieses Nachdenken fußte natürlich auf diesen Beobachtungen und führte zu einer `wissenschaftlichen Medizin´, die sich schon im frühen klassischen Altertum herausbildete. |
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Auf Plinius d. Ä. (23 - 79 nach Christus) gehen viele Hausrezepte der `Volksarzneimittelbücher´ zurück. Auf Galenus, einem griechisch-römischen Arzt (129 - 179 nach Christus), basieren viele komplizierte Rezeptmischungen. Zusammen mit einer umfassenden Darstellung der antiken Heilkunde beeinflußte Galenus (daher auch die Bezeichnung Galenik - mit diesem Wort wird die Lehre von der Herstellung der Arzneimittel beschrieben) bis in die Neuzeit hinein das darauf aufbauende medizinische Denken, das die Kenntnis über die Heilmittel als dem herausragenden Einfluß mit einschloß. |
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Paracelsus, ein aus einem schwäbischen Adelsgeschlecht (von Hohenheim) stammender Arzt (1493 - 1541), kann als Begründer der modernen Medizin angesehen werden. Er beförderte das Wissen um die seelischen Krankenheiten, wie er ebenso den Arzt lehrte, die Erforschung der Natur und die Erfahrung am Krankenbett in sein Streben, Kranken durch Heilung zu helfen, einzubeziehen. Er ist ebenso als Begründer der pharmazeutischen Chemie anzusehen. |
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Der griechische Arzt Asklepios (im Lateinischen Sprachbereich auch “Äskulap” genannt) gilt in der griechischen Antike als : |
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Gott der Heilkunde. |
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Erste Krankenhäuser (z. T. auch verbunden mit Ärzteschulen) befanden sich in un- mittelbarer Nähe eines diesem Gott geweihten Tempels, dem `Asklepieion´ (z. B. bei Epidauros / Griechenland). |
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Der “Äskulap - Stab” (ein von einer Schlange umwundener Stock) sind die äußerlichen Insignien dieses heilspendenden |
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Pharmakologen und Arztes. |
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Seine Tochter “Hygieia” (Griechisch: die Gesundheit) wurde mit Schlange und Arzneikelch dargestellt. |
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Die Hygiene ist wohl der erste Schritt zu einer nachhaltigen Genesung und wirksamen Erhaltung der Gesundheit. Somit zeigt sich aus diesem Verhältnis von Vater “Asklepios” und Tochter “Hygieia”, daß Gesundheit erst aus einer Symbiose von Arzt und Arzneimittelkunde entsteht und schon in der Antike als ein sich gegenseitig ergänzendes Paar untrennbar mit einander verbunden galten. Insofern ist auch der Kelch Symbol, da in der Antike Arznei nahezu ausschließlich als Trank verabreicht wurden. |
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