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zum Beispiel durch Informationen zu Malaria |
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Die Malaria ist eine der ältesten Infektionskrankheiten auf Erden. Vor 2.500 Jahren vermutete man hinter dieser nicht erklärbaren Krankheit Veränderungen in der Luft (woher auch der Name herzuleiten ist: aus dem Lateinischen: “mala aria” = schlechte Luft). Eine andere Bezeichnung für Malaria ist “Sumpffieber”. Erst 1897 wurde der Nachweis erbracht, daß Malaria durch die weiblichen Anopheles Mücken übertragen wird. Trotzdem ging man irrtümlicherweise lange noch davon aus, daß es das Brutgelege” des Weibchens ist, das diese - vor allem in den feuchten tropischen wie auch subtropischen Gebieten lebenden - Insekten durch einen Stich u.a. in den menschlichen Körper abgeben. Malaria entsteht durch einzellige Kleinstlebewesen, die der Wissenschaftler unter dem Namen “Plasmodien” kennt. Über eine schon infizierte Mücke gelangen diese Einzeller durch einen blutsaugenden Stich ins Blut des Menschen und gehen dann auf ihre lange Wanderschaft durch Leber, wo sie sich weiterentwickeln können, bis hin zu den Erythrozyten, das sind die roten Blutkörperchen, wo sie sozusagen “zur vollsten Reife” gelangen. Bei einem erneuten Stich gelangen diese Einzeller durch das aufgesaugte Blut zurück zum Anopheles Weibchen und der Kreislauf ist geschlossen. In der Regel liegt der Zeitpunkt bis zum Ausbruch der Krankheit je nach der Infektionsform zwischen 1 Woche und 3 Wochen; man unterscheidet 3 unterschiedliche Malariaarten: |
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Alle drei Formen der Malaria sind heilbar; allerdings sollten Sie es nicht darauf ankommen lassen, nachzubessern, was Sie vorher schon durch eine wirksame Prophylaxe (vorbeugende Maßnahmen) am sichersten bekämpfen können. Denn: trotz der umfangreichen Bekämpfung der Anopheles Mücke in ihren Brutgebieten ist es bisher nicht gelungen, dieser Plage Herr zu werden. Die WHO (Welt-Gesundheits-Organisation) geht von etwa 300 bis 400 Millionen Menschen aus, die jährlich unter dieser Krankheit leiden. Dabei steht Afrika mit etwa 45 Ländern an erster Stelle gefolgt mit 21 Ländern von Mittel- und Südamerika sowie 8 Länderregionen in Südostasien. |
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Da es unterschiedliche Erreger gibt, die sich auch auf die Art der Malaria-Erkrankung auswirken, stehen unterschiedliche Medikamente zur Verfügung. Prophylaxe und Therapie müssen sich daher an den folgenden Zielrichtungen orientieren: |
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