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Diese katholische Kirche ist ein Zeichen gebauter Toleranz und Ausweis preußischen Denkens. Der Architekt war Georg Wenzeslaus von Knobelsdorff und in Verbindung mit
Johann Boumann wurde diese Kirche nach Plänen von Friedrich II, der
sie nach dem Vorbild des römischen Pantheon skizzierte, direkt nach erfolgreichem Abschluß des Opernhauses errichtet - übrigens wurde dieses Opernhaus auf Geheiß des Königs zum ersten dieser Art im damaligen Europa,
das als freistehendes Gebäude außerhalb des Schloßbereiches für alle zugänglich war s. u..
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Als Friedrich II 28-jährig die Regierungsgeschäfte übernahm, war er noch nicht der Große. Aber es zeigte sich bald, daß dieser König nicht nur der musizierende Künstler oder intellektuelle Freigeist war, als der vom Vater immer eingestuft wurde. Die Stadterweiterungen waren abgeschlossen und es galt nun um das Schloß eine repräsentative Architektur zu schaffen. Das Forum Fridericianum, die gebaute Staatsidee, sollte ein neues Stadtzentrum bilden, in dessen Zentrum die Oper stand und daher auch zu aller erst gebaut wurde. Als erstes Opernhaus, das getrennt vom Herrscherhaus errichtet wurde, sollte damit der Auffassung vom Staat als einer engen Verbindung von Kunst und Wissenschaft mit dem Königtum sichtbarer Ausdruck verliehen werden. So bilden dieses Forum die Oper, die königliche Bibliothek; an dessen Nordseite wird dieses Geviert geschlossen von der Friedrich Wilhelm Universität, die erst seit 1949 den Namen Humboldt Universität erhielt, nachdem ein Auszug von Studenten zur Gründung der Freien Universität im Westen geführt hatte.´
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