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Carl Spitzweg war von seiner Ausbildung Apotheker und lebte (geb. am 5. Februar 1808) bis zu seinem Tode (am 23. September 1885) in seiner Heimatstadt München. |
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Seine meist humorvoll gesehenen Typen und überaus pittoresken Szenen der Welt des Biedermeier scheinen seine Werke zu beherrschen. Und doch ist Carl Spitzweg ein Maler, der sich zum weitaus größeren Teil der Landschaft widmete. Er ist ein Meister der geometrischen Konfiguration, die in gleichem Maße das Format des Bildes zur Unterstreichung der inhaltlichen Aussage nutzte. |
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Daß in seiner Zeit die Photographie Einzug in die Welt der abbildenden Kunst hielt, muß mit als ein wesentliches Element im Wandel und bei der Entwicklung der Malerei von der rein bildhaft realgebundenen Wiedergabe zu den verschiedensten nachfolgenden Stilrichtungen verstanden werden. |
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So ist Carl Spitzweg auch in diesem Zusammenhang zu sehen. |
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Von seinen Auslandsreisen, die ihn quer über den europäischen Kontinent führten - so zählte London ebenso zu seinen Zielen wie Brüssel, Rom 1832 und Venedig - war der Aufenthalt in Paris 1851 sein wichtigster. Angeregt durch seine Kontakte mit |
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Eugène Delacroix (1798 - 1863) |
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und Narcisso Diaz de la Pena (1808 - 1876) |
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fand er schließlich zu einer fast impressionistischen Malweise. |
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In der so herrlich gestalteten und nun wiedereröffneten |
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“ Alten National Galerie “ in Berlin |
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findet sich mit den folgenden Bildern eine exzellente Wiedergabe als charakterisierendem Querschnitt seines künstlerischen Schaffens : |
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